Diese Reise haben nicht wir selber durchgeführt, sondern eine eng befreundete Familie, welche auch taucht. Die Reise war 55 Tage lang und hat vom Dezember bis Februar stattgefunden.
Route mit allen Highlights (Klick auf das Bild)
Ho Chi Minh City – Mekong Delta – Phu Quoc – Ho Chi Minh City – Boracay – Cebu City – El Nido – Napcan Beach – Chindonan Island -Coron – Hoi An – Ho Chi Minh City

Ho Chi Minh City
Die Autorin hat bereits einen grossen Teil von Ho Chi Minh City in einem anderen Beitrag beschrieben. Folgende Highlights sind dem Beitrag noch hinzuzufügen:
Bùi Viện Street ist die Essens- und Ausgangsmeile – empfehlenswert das Hotel dort in der Nähe zu buchen. Ebenfalls ist eine Hop-on-Hop-off-Bustour eine ideale Möglichkeit, die Stadt bequem zu entdecken – besonders, wenn man noch etwas mit Jetlag zu kämpfen hat.


Das ist das Cafe Apartment, das für seine vielen kleinen, individuellen Cafés bekannt ist. Vietnam hat eine besonders spannende Kaffeekultur – deshalb lohnt es sich auf jeden Fall, dort einen kleinen Abstecher zu machen.

Mekong Delta
Wir sind drei Stunden mit einem privaten Transport ins Mekong Delta gereist. Das Homestay war ein wenig ausserhalb von Cần Thơ und hatte einen wunderschönen Garten und Pool, welchen wir sehr genossen haben. Der Floating Market ist im Mekong Delta sicherlich ein Highlight. Die Tour war super organisiert und wir haben nach dem schwimmenden Markt noch eine Reisnudelfabrik besucht und durften auch dabei helfen. Danach waren wir noch auf einer Früchte Farm, wo man sich die Bäume zu den viele leckeren, exotischen Früchten anschauen konnte. Da wir bereits um 6:00 Uhr aufgebrochen sind, konnten wir danach im Hotel sogar noch frühstücken.


Phú Quốc
Die Reise nach Phú Quốc war zwar ziemlich anstrengend, aber schlussendlich gut an einem Tag machbar. Zuerst wurden wir von einem privaten Fahrer abgeholt, danach ging es mit der Fähre weiter und anschliessend nochmals mit einem Fahrer bis zum Hotel.
Dafür wurden wir am Abend mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt. Auch die Restaurants rund um das Hotel – beispielsweise das Z Coffee Restaurant – können wir sehr empfehlen. Der Strand und der Pool machten das Erlebnis in Phú Quốc perfekt.
Natürlich durfte auch ein kleiner Ausflug nicht fehlen: Wir besuchten die Pagode Ho Quoc Temple und verbrachten anschliessend Zeit am wunderschönen Sao Beach.

Reise in die Phillippinen
Die Reise von Phú Quốc nach Boracay auf die Philippinen verlangte uns einiges an Geduld, Zeit und Nerven ab. Bereits unser erster Flug von Phú Quốc nach Ho-Chi-Minh-City hatte grosse Verspätung, und auch die Immigration am Flughafen nahm deutlich mehr Zeit in Anspruch als erwartet.
Nach einer Übernachtung in Ho-Chi-Minh-City machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg nach Manila. Dort stellten wir leider erst kurzfristig fest, dass für die Einreise auf die Philippinen ein elektronisches Einreiseformular erforderlich ist. Zusätzlich hatte auch dieser Flug erneut Verspätung.
Nach einer kurzen Nacht in Manila ging es am frühen Morgen weiter nach Boracay. Dort wurden wir mit einem lokalen Tricycle abgeholt – und die anstrengende Reise war endlich geschafft.


Boracay
In Boracay haben wir Freunde besucht, die ihre Wurzeln auf den Philippinen haben. Dort konnten wir das entspannte Strandleben in vollen Zügen geniessen. Besonders empfehlen können wir folgende Strände:
- Diniwid – ruhig und idyllisch
- White beach – wunderschön, aber sehr touristisch
Kulinarisch haben uns besonders diese philippinischen Spezialitäten begeistert:
- Aubergine in Ei mit Pansit (phillipinische Nudeln)
- Adobo (süss mariniertes Poulet)
- Kare (Poulet in cremiger Erdnusssauce)
- Cojito (Mojito mit Kokosrum)
Für den Sonnenuntergang empfehlen wir die Station 3 am White Beach, da es dort etwas weniger überlaufen ist. Ebenfalls sehr empfehlen können wir dort das italienische Restaurant Giuseppe für ein gemütliches Nachtessen.
Auch das Tauchen können wir in Boracay sehr empfehlen. Mit Free Willy Diving haben wir einige wunderschöne Tauchgänge erlebt und die faszinierende Unterwasserwelt rund um die Insel entdeckt.

Cebu City
Das Hotel direkt neben der Ayala Mall erwies sich für die Kinder als echter Glückstreffer. Sie freuten sich riesig darüber, dass nicht gleich wieder ein weiterer Strandtag auf dem Programm stand.
Den ganzen Tag konnten wir uns in der Mall vergnügen und verschiedenste Attraktionen entdecken. Besonders begeistert waren die Kinder vom Museum of Emotions sowie vom Kids Paradise.
Ein weiteres Highlight war an einem anderen Tag das Oceanium – inklusive Pinguinfütterung und Fish Spa. Das sorgte bei Gross und Klein für unvergessliche Momente.
El Nido
Die beiden Strände in El Nido können wir sehr empfehlen – vorausgesetzt, es ist keine rote Flagge gehisst: Vanilla Beach und Lio Beach.
In El Nido werden verschiedene Schnorcheltouren angeboten. Wir haben uns für die etwas exklusivere Variante mit Kraken Tours entschieden – und würden dies jederzeit wieder tun. Auf dem Boot waren deutlich weniger Personen, wodurch die Atmosphäre sehr angenehm und entspannt war. Zudem standen den ganzen Tag frische Getränke und Snacks zur Verfügung, und auch das Mittagessen war sehr gut.
Für die Übernachtung haben wir uns einige Tage bewusst für eine Villa entschieden. So konnten wir selbst kochen und die Kinder hatten deutlich mehr Platz zum Spielen. Rückblickend war dies definitiv die richtige Entscheidung und hat unseren Aufenthalt nochmals angenehmer gemacht.

Napcan Beach
Nicht weit von El Nido entfernt haben wir ein besonderes Zelthotel gebucht. Die Atmosphäre dort war einmalig: Abends sassen wir am Lagerfeuer, grillierten Marshmallows und konnten unter einem beeindruckenden Sternenhimmel den Tag ausklingen lassen. Besonders schön war auch die Ruhe, sobald die Tagestouristen aus El Nido wieder zurückgekehrt waren.
Das Hotel engagiert sich zudem aktiv für den Schutz von Schildkröten. Gefundene Schildkrötennester werden eingesammelt und an einem geschützten Ort sicher ausgebrütet. Sobald die jungen Schildkröten schlüpfen, werden sie behutsam ins Meer entlassen – ein sehr eindrückliches Erlebnis.


Chindonan Island
Unsere Reise von Napcan Beach nach Chindonan Island begann nach dem Frühstück mit einer Fahrt im Van nach El Nido. Von dort aus ging es mit der Schnellfähre weiter nach Coron. Am Haupthafen angekommen, nahmen wir ein Tricycle zu einem kleinen Anlegeplatz, von wo uns ein Boot schliesslich zur Insel brachte. Kurz nach Sonnenuntergang erreichten wir unser Ziel.
Auf Chindonan Island genossen wir die Ruhe und das stetige Rauschen der Wellen. Wir verbrachten die Zeit mit Schnorcheln im kristallklaren Wasser und bewunderten abends den beeindruckenden Sternenhimmel, der fernab jeglicher Lichtverschmutzung besonders gut zur Geltung kam.
Da es auf der kleinen Insel nur wenige Restaurants gibt, wurde uns das Abendessen direkt in unser Bungalow serviert – eine gemütliche und entspannte Art, den Tag ausklingen zu lassen.


Coron

Unsere Reise führte uns wieder zurück nach Coron. Um den Reisetag optimal zu nutzen, hatten wir eine private Tour als Transfer gebucht. Dabei schnorchelten wir an einem Schiffswrack, sowie am schönsten Riff der Region und konnten sogar eine beeindruckende Meeresschildkröte beobachten.
Ein weiteres Highlight war der berühmte Barracuda Lake mit seinem kristallklaren Wasser. Zudem besuchten wir eine kleine Insel mit einem traumhaften weissen Sandstrand, die wie aus dem Bilderbuch wirkte.
Anschliessend checkten wir in unserem Hotel in Coron ein, wo uns einige durchaus originelle und spannende Poolregeln erwarteten.

Manila

In Manila übernachteten wir in einem tollen Hotel in der Nähe der Mall of Asia. Die Mall gilt als die grösste der Philippinen und gehört zu den grössten Einkaufszentren der Welt. Mit ihrer beeindruckenden Grösse bietet sie weit mehr als nur Einkaufsmöglichkeiten: Neben unzähligen Geschäften gibt es unter anderem eine Kletterhalle, eine Eislaufbahn, eine Gaming-Zone sowie einen riesigen Food Court mit einer grossen Auswahl an Speisen aus aller Welt.
Ein weiteres Highlight war unser Besuch im Indoor-Freizeitpark DreamPlay. Dort erwarteten uns zahlreiche Attraktionen wie ein 5D-Kino, ein Kletterpark, interaktive Spiele und beeindruckende Zaubershows. Der Park bot Unterhaltung für Gross und Klein und sorgte für einen abwechslungsreichen und spannenden Tag.
Hội An

Hier in Hội An geniessen wir unsere Zeit in unserem eigenen kleinen Haus am Rande eines Reisfeldes. Schon am ersten Tag haben wir einiges erlebt. So haben wir uns bei einem Schneider massgeschneiderte Kleidung anfertigen lassen und sind nun gespannt auf das Ergebnis.
Am Abend besuchten wir die wunderschöne Altstadt mit ihren zahlreichen bunten Laternen. Natürlich liessen auch wir eine Laterne auf dem Wasser treiben und verbanden diesen besonderen Moment mit einem persönlichen Wunsch.
Besonders spannend finden wir die vielen Essensstände, an denen es immer wieder Neues zu entdecken gibt. Dabei probieren wir gerne ungewöhnliche Kombinationen und lokale Spezialitäten – von Käse mit Schokolade bis hin zu gefriergetrockneten Snacks. Gerade diese kleinen kulinarischen Überraschungen machen das Erkunden der Stadt für uns besonders abwechslungsreich und spannend.

Auch auf dem Markt haben wir viele für uns ungewohnte Lebensmittel, Gewürze und Köstlichkeiten entdeckt. Gerade diese neuen Eindrücke und Geschmäcker machen das Erkunden der Stadt für uns besonders abwechslungsreich und spannend.

Zu unseren letzten Highlights in Hội An gehörten einige beeindruckende Ausflüge in die Umgebung. Besonders viel Spass hatten wir im VinWonders Abenteuerpark in Đà Nẵng. Dort erwarteten uns zahlreiche Attraktionen, darunter eine Safari, ein 4D-Kino und verschiedene Fahrgeschäfte, die für einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Tag sorgten.
Ebenfalls beeindruckend waren die Marmorberge mit ihren Höhlen, Tempeln und wunderschönen Aussichtspunkten. Ein weiteres Wahrzeichen der Region ist die imposante Lady Buddha, die hoch über der Küste thront und einen spektakulären Blick auf die Umgebung bietet.
Ein kultureller Höhepunkt war der Besuch des My Son Sanctuary. Die historische Tempelanlage, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, gibt einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Kultur des ehemaligen Champa-Königreichs. Zwischen den jahrhundertealten Ruinen zu spazieren und mehr über ihre Geschichte zu erfahren, war ein ganz besonderes Erlebnis.

… und schon ist unsere Reise wieder vorbei.
Nach vielen unvergesslichen Erlebnissen, wunderschönen Landschaften, spannenden Begegnungen und kulinarischen Entdeckungen hiess es Abschied nehmen. Unsere Heimreise führte uns von Ho-Chi-Minh-Stadt über Doha zurück nach Zürich.
Wenn wir auf die vergangenen Wochen zurückblicken, bleiben uns zahlreiche besondere Momente in Erinnerung: traumhafte Strände, beeindruckende Unterwasserwelten, lebendige Städte, faszinierende Kulturstätten und viele neue Eindrücke, die wir mit nach Hause nehmen dürfen.
